Testbericht: SYMA X5C


SYMA X5C Drohne im Test

Für erste Flugversuche erscheint der Syma X5C Quadrocopter wie geschaffen: Neben dem günstigen Preis überzeugt vor allem der komplette Lieferumfang. Abgesehen vom Fluggerät selbst und der 2,4 GHz Fernsteuerung sind USB-Ladekabel, 2-GB-Speicherkarte, ein Kartenleser sowie vier Ersatzrotorblätter vorhanden. Interessant sind beim Syma X5C zwei unterschiedliche Flugmodi, die sich an gleichermaßen an Einsteiger wie auch Fortgeschrittene richten. Lohnt die Anschaffung der Drohne?Syma X5C

Zwei Flugmodi für Einsteiger und Fortgeschrittene

Für Neulinge ist das Fliegen eines Quadrocopter auch immer mit Bedenken verbunden: Ein unsanfter Absturz, so die Vermutung, könnte das neue Fluggerät gleich irreparabel beschädigen. Damit es dazu nicht kommt, ist der Syma X5C Quadrocopter mit einem Stabilisierungssystem ausgerüstet, welches auf insgesamt sechs unterschiedliche Sensoren zurückgreift und so eine perfekte Flugstabilität garantieren soll. Die Versprechen scheinen keineswegs übertrieben; im Anfängermodus sind Abstürze gut vermeidbar. Einzig die bisweilen kurze Akkulaufzeit von acht bis zehn Minuten kann dem Vergnügen ein abruptes Ende bescheren. Auch wenn die Ladezeit mit maximal einer Stunde moderat ausfällt, erscheint die Anschaffung mehrerer Ersatzakkus sinnvoll. Immerhin: Die Syma X5C Drohne scheint recht robust und übersteht auch Stürze aus großer Höhe meist schadlos.

Überzeugende HD-Aufnahmen möglich

Vom Hersteller besonders herausgehoben wird aber die Wendigkeit des Quadrocopters, welche auch gewagte Flugmanöver wie den Überschlag oder den 3D-Flipp ermöglichen soll. Tatsächlich ist dies machbar, dafür muss aber in den Fortgeschrittenen-Modus gewechselt werden, der auch als Modus „H“ bezeichnet wird. Insgesamt wird das Fluggerät so deutlich wendiger und präziser; Bedienungsfehler werden aber nicht mehr so stark ausgeglichen. Die Qualität der HD-Aufnahmen überzeugt zudem ebenfalls. So sehr die hohe Auflösung gefällt, sorgt die relativ starke Komprimierung allerdings für das Verschwinden einiger Details. Die Optik im starken Weitwinkel beruhigt das Bild zwar etwas, eine elektronische, wirksame Bildstabilisierung hätte dennoch nicht geschadet. In Anbetracht des Preises erscheint die Kritik allerdings kaum begründet. Auch Aufnahmen bei Dämmerung stellen kein Problem dar, denn die Drohne ist mit vier Positionsleuchten ausgestattet, welche eine gute Sichtbarkeit gewährleisten.

Solider Quadrocopter mit kurzer Akkulaufzeit

Eine Drohne für Einsteiger oder Fortgeschrittene? Sowohl als auch, lautet die Antwort des Syma X5C. Denn zu den Besonderheiten des Quadrocopters gehören die beiden Flugmodi, die zum einen Neulinge, zum anderen aber auch routinierten Hobby-Piloten entgegen kommen. Die Unterschiede liegen dabei im Einsatz der automatischen Stabilisierung, die durch eine Vielzahl von Sensoren ermöglicht wird. Weitgehend überzeugend fallen auch die Robustheit sowie die Qualitäten der Kamera aus – Aufnahmen in HD sind keinesfalls selbstverständlich. Mit teilweise nur acht Minuten Laufzeit enttäuscht hingegen der Akku: Selbst für eine günstige Einsteigerdrohne wäre eine längere Flugdauer wünschenswert gewesen. So bleibt nur die Bestellung mehrerer Ersatzakkus.

Bei der SYMA X5C-1 Upgrade Version handelt es sich um die gleiche Drohne mit der gleichen Ausstattung. Der einzige Unterschied zwischen SYMA X5C und SYMA X5C-1 ist, dass die Upgrade Version eine kleinere Verpackung hat. So konnte der Hersteller Transportkosten reduzieren und dadurch auch den Verkaufspreis senken.

Syma X5C

Syma X5C

Funkfernsteuerung

Syma X5C

SYMA X5C 2MP HD

Technische Daten:

Vom Hersteller empfohlenes Alter:Ab 14 Jahren
Modell:X5C
Antrieb:Elektromotor
Material:Kunststoff
Typ Fernsteuerung:Funkfernsteuerung
Einsatzbereich:Indoor und Outdoor
Anzahl Kanäle Funkfernsteuerung:4
Farbe:Weiß

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