Drohnen-Einsatz in der Ostukraine


Luna UAV Owly K

Luna UAV © Owly K

Eine deutsche Beteiligung einer Mission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ost-Ukraine ist nicht mehr ausgeschlossen. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen sieht ein gemeinsames Ziel, die Lage in dieser Region zu stabilisieren. Die Entscheidung eines deutschen Einsatzes fällt erst nach weiteren Gesprächen mit Frankreich und der OSZE.

Fallschirmjäger aus Niedersachsen würden sich laut dem ARD-Hauptstadtstudio auf einen Einsatz vorbereiten. Zusammen mit Spezialisten der Drohnen „Luna“ (Luftgestützte Unbemannte Nahaufklärungs-Ausstattung) würden sie in die Ost-Ukraine entsandt. 200 Soldaten seien für diesen Einsatz eingeplant. Für den Schutz der OSZE-Vertreter seien weitere 50 Soldaten in Bereitschaft. Laut von der Leyen sei der Friedensprozess das Ziel der Aktion. Während des NATO-Gipfeltreffens in Wales sei die Absprache zwischen dem französischen Präsidenten Hollande und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel getroffen worden. Details müssten noch besprochen werden. Ein gemeinsamer Bericht von Deutschland und Frankreich für die Unterstützung der Friedensmission würde in den nächsten Tagen an die OSZE gehen, sagte Bundesverteidigungsministerin von der Leyen.

Technische Daten zu Luna:

Spannweite:4,17 m
Länge:2,36 m
Höhe:0,87 m
Startgewicht:< 40 kg
Maximale Geschwindigkeit:70 km/h
Maximale Flughöhe (ISA):3 500 m
Maximale Flugdauer:8 Stunden
Daten-Link Reichweite:größer 100 km
Antrieb:Zweizylinder-Zweitakt Einspritzmotor